Schallemissionsprüfungen

- Flüssiggas-Kugelbehälter in Tschechien

- Trockenzylinder in Österreich und Slowenien
Stellen Sie sich die Schallemissionsprüfung als ein hoch entwickeltes und präzises Horchen vor, das allfällige Fehler im Material eines Behälters ausfindig macht. Der Behälter wird dazu einer fortlaufend steigenden Druckbelastung ausgesetzt. Dadurch entstehen Bewegungen oder Verformungen im Material, allfällige Beschädigungen wie z.B. Risse werden "hörbar".
Am Behälter angebrachte Sensoren nehmen die Schallwellen auf und wandeln sie in ein elektrisches oder digitales Signal um. Dieses wird über Kabel an ein Messgerät weitergeleitet und dort aufgezeichnet. Die Daten geben ein sehr genaues Bild über den Zustand des Behälters und dienen als Vergleich für spätere Überprüfungen.
Die Druckerhöhung erfolgt mit dem Betriebsmedium selbst. Es kommt kein Wasser zum Einsatz, das durch Rückstände im Behälter kontaminiert und danach speziell behandelt bzw. kostspielig entsorgt werden müsste. Der Behälter muss auch nicht geöffnet werden. Stillstandszeiten sind auf ein Minimum beschränkt.